Ars acustica, Collage
Autor/Autorin:
Andreas Hagelüken
Neue Radiokunst international (8. Folge)
Redaktion: Hans Burkhard Schlichting
Realisation: Andreas Hagelüken
In den letzten Jahrzehnten hat sich im Zeichen der "ars acustica" eine international weitverzweigte Szene entwickelt. Ihre Wurzeln sind ebenso im Neuen Hörspiel wie in der akustischen Ökologie zu finden, in der improvisatorischen wie in der elektroakustischen Musik. Aufführungsorte sind zumeist Radiosendungen, aber auch Klang- bzw. Lautsprecherinstallationen, der Club, die Lounge und das Internet. Die "Ars Acustica Group" der Europäischen Rundfunkunion (EBU) in Genf sammelt und diskutiert diese neuen Konzepte einer akustischen Kunst, die leicht Sprachgrenzen überwindet und sich traditionellen Zuordnungen entzieht. Für den internationalen Programmaustausch gibt die EBU alljährlich eigene Empfehlungen heraus, die zugleich den Entwicklungsstand in verschiedenen Ländern dokumentieren. Andreas Hagelüken stellt neue Beispiele solcher "listening proposals" vor.
Weitere Informationen
Andreas Hagelüken, geboren 1963 in Homberg/Hessen, studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn und Freiburg, begann seine Radioarbeit 1994 beim SFB und lebt als Funkautor in Berlin und Freiburg. Er schrieb und produzierte Künstlerportraits, Features und zahlreiche Sendungen zur akustischen Medienkunst.

Produktions- und Sendedaten
- Südwestrundfunk 2005
- Erstsendung: 06.12.2005 | SWR2 | 23:00 Uhr | 59'02