Hörspielbearbeitung

Autor/Autorin: Georg Kaiser

Gas

Vorlage: Gas (Schauspiel)
Bearbeitung (Wort): Heinrich Müller-Eschborn
Komposition: Kurt Stiebitz

Regie: Oskar Nitschke

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Werner BäumkerAnsager
    Karl LangeDer weisse Herr
    Hans TreichlerSchreiber
    Michael KonstantinowIngenieur
    Dieter ElwenspoekArbeiter
    Otto SchlandtMilliardärssohn
    Fritz AlbrechtOffizier
    Uta RückerTochter
    Franz Scharwenka1. schwarzer Herr
    Egon Clauder2. schwarzer Herr
    Ferry Dittrich3. schwarzer Herr
    Heinrich Diedrich4. schwarzer Herr
    Johannes Ranft5. schwarzer Herr
    Paul Dättel1. Arbeiter
    Kurt Condé2. Arbeiter
    Walter Laugwitz3. Arbeiter
    Renate JunkerMädchen
    Christine KayßlerFrau
    Elsa PfeifferMutter
    Harald MannlRegierungsvertreter
    Fred GoebelHauptmann

    Orchester: Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
    Musikalische Leitung: Fritz Marazcek

Dem knappen Pathos der Sprache merkt man die Besorgtheit an: unter dem Symbol "Gas" wollte Georg Kaiser 1918 die blind zu verwendende Macht des Geldes, Stigma der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, verstanden wissen. Damals war man auf der Suche nach sozialistischen Vorkehrungen gegen Baissen und hektische Zusammenbrüche im Wirschaftsleben. Heute vermag man dem Schauspiel "Gas" noch einen anderen Aspekt abzugewinnen. Die Frage einer latenten Sicherheit wirtschaftlicher Verhältnisse wird überschattet von einer nie dagewesenen Bedrohung, von der Relation menschlicher Anschauungen überhaupt (s. Kindlers Literaturlexikon).

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Stuttgart
  • Erstsendung: 25.01.1948 | 69'45

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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