Hörspielbearbeitung

Autor/Autorin: Terence Rattigan, Hans-Werner Unna

Der unbekannte Feind

Vorlage: Der unbekannte Feind (Drehbuch, englisch)
Übersetzung: N. N.

Regie: Albert Carl Weiland

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Gert TellkampfJohn Ridgefield
    Gisela HöterSusi, seine Tochter
    Theo SchulteTony, ihr Mann
    Fritz HanekePhilip Peel
    Susanne HeymJess
    Nestor XaidisWill Sparks
    Friedhelm SchauwienholdChris
    Gerd Grellmann
    Heinrich Pinkatzky
    Günter Stutz
    Gerd Berger

Der unbekannte Feind ist weder ein versteckter Gegner oder ein gut getarnter Saboteur an einem ungeheuren technischen Apparat, der bei jeder Szene wie zum Greifen nahe vor dem geistigen Auge des Hörers schwebt, sondern etwas noch Gigantischeres: der unbekannte Feind ist jenes unbestimmbare und nicht berechenbare Etwas, jene mysteriöse Macht, die selbst die ausgekochten Techniker des Flugwesens täglich vor neue Rätsel stellt, jene Macht, die täglich das Leben verbissener Einfliegpiloten fordert und das Verantwortungsgefühl der leitenden Ingenieure auf härteste Zerreißproben stellt. Dieser Gewissenskonflikt in dem Kommandanten ist die Achillesferse dieses, wenn man so sagen will, technischen Hörspiels, der menschliche Kern, der das Hörspiel wertvoll macht, und der auch unter dem verwirrenden Geräuschapparat technischen Aufwandes für den Hörer das Ereignis bleiben wird, das er nicht vergißt. Der Hörer wird nicht allein Zeuge jenes gewaltigen Schauspiels, das der Start eines Düsenflugzeugs auch heute noch immer ist, er begleitet mit dem Mikrofon den Piloten in die Bordkanzel, er steht mit den Technikern vom Dienst auf dem Kommandoturm, er spürt die seelische Erregung des Kommandanten zum monotonen Geräusch des Uhrpendels und erlebt eine der verblüffendsten Manifestationen der heutigen Technik: den Durchbruch eines Düsenflugzeugs durch die "Schallgrenze" mit hörbarem Knall.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Saarbrücken
  • Erstsendung: 21.04.1954 | 65'00

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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