Originalhörspiel, Mundarthörspiel
Autor/Autorin:
Rudolf A. Dietz
Dat late Leben
Komposition: Otto Tenne
Regie: Nicht bekannt
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Anna Rahder Emma Voss Ingeborg Walther Christine, ehr Plegedochter Hartwig Sievers Asmus Brodersen, de Burmeister Enno Neumann Fimodder, een oole Fru Christine Hansen De Fru, Christines Modder
Grausame Schichsale verbergen sich hinter den Suchmeldungen des Rundfunks, der mit allen Kräften versucht, die auseinandergerissenen Familien wieder zu vereinen. Nach sechs Jahren gibt es immer noch Kinder, die verzweifelt ihre Eltern suchen, und Eltern, die immer weiter hoffen, einmal ihre Kinder wiederzufinden. Der junge niederdeutsche Autor Rudolf A. Dietz greift in einem plattdeutschen Hörspiel unter dem Titel "Dat late Leben" ein Problem unserer Tage an. Es geht um das Schicksal eines Pflegekindes, das in den Wirren des Zusammenbruchs seine Mutter verloren hat und von einer Frau aufgenommen wird, die mit echter Liebe an dem Kind hängt. Doch als der Suchdienst seine Tätigkeit aufnimmt, wird die Mutter gefunden. Was nun? Der erste Impuls der Pflegemutter ist, mit dem Kinde zu fliehen. Aber nach schweren innerlichen Kämpfen überwindet sie diese Selbstsüchtigkeit und übergibt das so lieb gewonnene Kind seiner richtigen Mutter.

Produktions- und Sendedaten
- Nordwestdeutscher Rundfunk
- Erstsendung: 01.11.1951
In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar