Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel

Autor/Autorin: Friedrich Lindemann

De Nobiskroog

Eine plattdeutsche Funkballade

Vorlage: De Nobiskroog (Erzählung)
Bearbeitung (Wort): N. N.
Komposition: Axel Alexander

Regie: Fritz Börner

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Carl HinrichsKlaus Störtebeker
    Willy BeutzCord de Rave
    Emil RiemerGerold von Bokel
    Heinz KrugGöde Micheel
    Hans RastedeWichart, de Frone
    Ruth BunkenburgMarie
    Daniel ErhardtKröger
    Carl Schenck1. Sprecher
    Bernd Wiegmann2. Sprecher
    Hans Robert Helms3. Sprecher

Das Werk fällt nach Form und Inhalt aus der gewohnten Sphäre plattdeutscher Dramatik heraus. Wie schon der Schauplatz ins Irreale erhoben wurde - es ist der Nobiskroog am Wege von der Erde in die Ewigkeit, dort, wo er sich zwischen Himmel und Hölle teilt - so sind vollends die handelnden Personen keine lebendigen Menschen mehr. Beim Teufel, der den Kröger spielt, treffen sich die geköpften Liekedeeler samt ihrem Baas Klaus Störtebeker wieder und entfesseln einen wilden Betrieb. Zu ihnen stößt Cord de Rave, den das Henkerbeil des Meister Wichart später als die anderen getroffen hat. Nach ihm stolpern noch andere Gestalten den mühsamen Weg zur Ewigkeit hinauf: der Bremer Ratsherr Gerold von Bokel, der Henker selber und schließlich auch seine Tochter Marie. Zwischen den vier zuletzt Gekommenen hat sich ein Schicksal abgespielt, das ihnen in seiner grausamen Verzahnung erst jetzt voll bewußt wird. An der großen Weggabel zur endgültigen Entscheidung gezwungen, sprechen sie sich aus und erkennen: Niemand lebt auf Erden sein Leben allein - immer ist man Treibender und Getriebener zugleich! Die Entscheidung fällt - und sie gehen auf ewig auseinander.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Bremen circa 1951
  • Erstsendung: 12.02.1951 | 44'35

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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