Mundarthörspiel

Autor/Autorin: Ken Kaska

Uhl un Speegel

Ein Vor-, Zwischen- und Nachspiel zum Leben Uhlenspeegels

Regie: Fritz Börner

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Ruth BunkenburgDe Uhl
    Georg GläsekerUhlenspeegel
    Carl HinrichsDe dicke Herzog

Dieses Erstlingswerk von Ken Kaska ist angeregt durch Schureks Spiel "Uhlenspeegel ward Stadtschriewer" und versteht sich als dessen Fortsetzung: So treffen wir nun Uhlenspeegel, den Schureks Hörspiel wieder heimatlos auf die Landstraße entlassen hatte, einige hundert Jahre später als bekümmerten alten Mann im Regen wieder. In der Hand hält er das Symbol seines Narrentums, den Spiegel, und auf seiner Schulter sitzt die Eule, und er hat Hunger. Da stößt er unversehens wieder auf den dicken Herzog Albrecht, mit dem er in Schureks Hörspiel schon einmal Bruderschaft im Möllner Ratskeller getrunken hatte. Der Herzog, inzwischen rechtmäßig verstorben, hat sich Urlaub aus dem Himmel zu einem Erdenbesuch genommen und ist just dabei, in eine gut gefüllte Räucherkammer einzubrechen. Von dem, was sich bei dem nun anschließenden Festschmaus an Gesprächen und skurrilen Situationen ergibt, sei an dieser Stelle noch nichts verraten (Anmerkung: Da Kaskas Hörspiel in gedanklich so engem Zusammenhang mit seinem Vorbild steht, wurde zuvor die letzte Szene aus Schureks Eulenspiegel-Spiel wiederholt).

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Bremen
  • Erstsendung: 15.02.1954 | Radio Bremen Hansawelle | 42'35

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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