Originalhörspiel, Dokumentarhörspiel
Autor/Autorin:
Grete Teege
Freispruch mangels Beweises
Regie: Fränze Roloff
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Erich Herr Franz Bergmann Hilde Nocker Frieda Erna Martinsen Otti Schütz Frau Schreiber Lotte Kleinschmidt Dora Müller Willi Umminger Vorsitzender Heinz Stoewer Staatsanwalt Hans-Martin Koettenich Rechtsanwalt Dr. Müllberg Herbert Ebelt Baumgartner Klaus Leonhard Reinwald Maria Fauser Frau Bühler Änne von Werden Ida Vogel Walter Griesmann Gerichtsdiener Otto Knur Wachtmeister Ingeborg Coy Irmgard Jolanda Antonie Schön-Siener Walter Dennechaud Theo Ennisch Heinz Meyer Herbert Sielaff Bruno Hildebrand
Nach einer wahren Begebenheit hat Grete Teege ein Hörspiel geschrieben, das das Problem und die Schwierigkeiten einer gerechten Urteilsfindung zum Gegenstand hat. Der des Mordes angeklagte Schrankenwärter Franz Bergmann hat bereits einmal wegen fahrlässiger Tötung eine dreijährige Gefängnisstrafe verbüßt. Wie findet dieser Mensch auf den rechten Weg, der ihn wieder in die bürgerliche Gesellschaft zurückführt? Ist nicht das Urteil ein Stigma, das in soziologische und seelische Einsamkeit treibt? Die Lösung des Konflikts könnte man unglaublich nennen, wenn sie erdichtet wäre. Tatsächlich aber hat das Leben selbst den Schluß des Hörspiels, des in den zwanziger Jahren viel beachteten Falles Bergmann, geschrieben.

Produktions- und Sendedaten
- Hessischer Rundfunk
- Erstsendung: 22.09.1952 | hr1 | 75'00
In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar