Originalhörspiel

Autor/Autorin: Fritz Meingast

Der bayerische Hiasl

Ein volkstümliches Spiel

Komposition: Ferdinand Rexhäuser

Regie: Walter Ohm

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Nicht bekannt

Im Jahre 1736 wurde zu Kissing im Landbezirk Friedberg der Matthäus Klostermaier als Sohn eines Hirten und Tagelöhners geboren. Als junger Bursch wurde er wegen eines nichtigen Vergehens aus dem Dienst bei einem Jäger entlassen. Nun befriedigte er seine Jagdleidenschaft als Wildschütze, entlief den Werbern und gründete in den Wäldern eine Bande. Jäger und Jagdrechtsbesitzer wurden seine erbittersten Feinde; die Bauern aber, die oft schwer unter dem Wildschaden litten, sahen in ihm den Schützer ihrer Felder und waren ihm und den Seinen wohlgesonnen. Einmal wurde er dennoch geschnappt und mußte für ein 3/4 Jahr ins Zuchthaus. Doch nach seiner Entlassung gewannen seine Kameraden ihn wieder für sich und dann reihte sich Verbrechen an Verbrechen. Nach fünf Jahren faßte man ihn wieder und am 6. September 1771 sühnte er seine Untaten auf dem Schaffott in Dillingen.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Bayerischer Rundfunk
  • Erstsendung: 15.07.1950 | Bayern 1

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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