Hörspiel

Autor/Autorin: Franz Ortner

Reich mir die Hand, mein Leben

Regie: Peter Arthur Stiller

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Nicht bekannt

    Musikalische Leitung: C. M. de Boncour

1756, gerade zu Beginn des blutigen Siebenjährigen Krieges zwischen Preußen und Österreich, wurde dem Salzburger Ehepaar Leopold und Anna Maria Mozart ein Sohn geboren. Dieser Tag umschloß eine Sternstunde der Menschheit. Der Bub war verkörperte Musik, aber über alle physischen Kräfte hinaus wurde er von ihr im Herzen verzehrt. Erkannt und verkannt ging dieses Leben durch die Welt. Als kleiner Junge umtost ihn der Beifall des sterbenden Rokokos, rastlos muß er schaffen und sich produzieren. Er wird ausgenutzt und gedemütigt. Unter ihrem Wert verschenkt er verschwenderisch seine große Kunst. Er leidet Not, siecht schließlich elend dahin und komponiert und komponiert. Vier Personen gehen hinter dem Armeleutesarg dieses Großen aus dem Menschengeschlecht, dessen Leib in einem Massengrab verschwindet. Er hat seine ganze Epoche beschämt, mit der die Französische Revolution bereits begonnen hatte, geschichtliche Abrechnung zu halten, und gleichzeitig alle nachfolgenden Zeiten unendlich beschenkt: Wolfgang Amadeus Mozart. - Um das Leben dieses Genies hat der Österreicher Dr. Franz Ortner ein Hörspiel geschrieben. Zwischen der Prosa erklingen einige der schönsten und für alle Ewigkeit geschriebenen Kompositionen Mozarts.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Saarbrücken
  • Erstsendung: 19.02.1953

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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