Hörspielbearbeitung

Autor/Autorin: Hans Christian Andersen

Die Galoschen des Glücks

Vorlage: Die Galoschen des Glücks (Märchen, dänisch)
Übersetzung: N. N.
Bearbeitung (Wort): N. N.
Komposition: Karl Sczuka

Regie: N. N.

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    N. N.

Eine der Kammerjungfern des Glücks oder, um bei der Wahrheit zu bleiben, nur deren Zofe, hat Geburtstag, so erzählt Hans Christian Andersen. Für diesen Tag hat das Glück ihr ein Paar Galoschen anvertraut, die sie der Menschheit bringen soll. Diese Galoschen haben die Eigenschaft, daß jeder, der sie anzieht, sich augenblicklich an dem Ort und in der Zeit befindet, wo er am liebsten sein will. Dadurch, so glaubt die Zofe, müßte der Mensch endlich einmal glücklich werden hienieden. Es dauert auch nicht lange, so fährt ein alter Justizrat hinein, der eben vorher sich sehnlichst wünschte, in einer ruhigeren, gesegneten vergangenen Zeit zu leben, um die Mühsal und die Sorge des Tages zu verlassen. Sein Wunsch wird erfüllt. Gleiches geschieht einem Nachtwächter, der mit einem jungen Leutnant tauscht, einem Volontär, der recht sonderbare Dinge erlebt während seiner Flucht aus dem Heute und Jetzt, einem Kopisten und einem Studenten. Das Sonderbare dieser Geschichte ist, daß alle von Herzen froh sind, den Galoschen wieder entschlüpfen zu können, um das zu bleiben, was sie waren.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Südwestfunk
  • Erstsendung: 31.12.1953

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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