Originalhörspiel

Autor/Autorin: Herbert Timm

Die silbernen Augen

Nach Motiven von Werner Bergengruen

Komposition: Heinrich Josef Konietzny

Regie: Albert Carl Weiland

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Nicht bekannt

Eine Kneipe im schmutzigen westafrikanischen Hafen Mogadir ist der Schauplatz. Einem amerikanischen Arzt wird unter trinkenden Matrosen die geheimnisvolle Geschichte vom Untergang eines mit Goldschätzen beladenen Schiffes erzählt. Und schon taucht das uralte Mysterium der See aus den Gesprächen in der Kneipe auf, Sage und Geschichte geraten in ein verwirrendes Durcheinander, just der rechte Stoff für eine packende Fabel, die in jedem Fall erschüttert, gleich ob sie als Fabel aufgenommen oder wirklich für echt gehalten wird. Bei dem Bericht des Tauchers packt den Hörer das Gruseln. Zwischen Algen "wie Arme eines Riesenkraken" findet er Gold ... Bemerkenswert ist die eigens für das Hörspiel geschriebene Begleitmusik von Heinrich Konietzny. Wie von Geisterhand entwickelt sich aus einem langgezogenen Schiffssirenenton eine Sphärenmusik, die zum Schluß in einer von einem Meerweib gesungene Melodie ausklingt, ein Sirenengesang, geheimnisvoll und unwirklich. Auch die übrige Klangkulisse, Hafenkneipenmusik und Klabautermannmotiv sind "Programm-Musik" von bemerkenswerter Nachhaltigkeit.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Saarbrücken
  • Erstsendung: 09.06.1954 | 1 | 70'00

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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