Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel

Autor/Autorin: Ludwig Thoma

Die kleinen Verwandten

Vorlage: Die kleinen Verwandten (Theaterstück)

Regie: Nicht bekannt

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Nicht bekannt

Mit strategischem Genie hat Mama Häßler den ersten Besuch des "Zukünftigen" ihrer Tochter vorbereitet: Fast wörtlich ist festgelegt, wie Herr Schmitt mit sanfter Gewalt dazu gebracht werden soll, gleich bei diesem ersten Besuch um Idas Hand anzuhalten. Herr Schmitt ist Kaufmann. Zwar hat der Regierungsrat Häßler immer voll Verachtung auf die "ungebildeten Protzen" herabgeschaut, aber Herr Schmitt hat Geld. Doch die "kleinen Verwandten" - Häßlers Schwester Babette und ihr Gatte -, die unerwartet vor Herrn Schmitt eintreffen, machen den Feldzugsplan zunichte. Sie reißen das Gespräch an sich und lenken es obendrein auf unangenehme Themen, wodurch sie Herrn Schmitt an der ersehnten Erklärung hindern. Aber Mama Häßler vereitelt dieses "Attentat auf das Glück ihrer Kinder". Sie schickt, als Ida weinend in die Küche eilt, Herrn Schmitt einfach hinterher. Und wirklich: Während in der Stube die "großen" Verwandten - befreit von der Rücksichtnahme auf den künftigen Schwiegersohn - ihre "kleinen Verwandten" zusammendonnern, richtet Herr Schmitt an Ida das erlösende Wort. Jubelnd umarmt Mama das junge Paar. (Nach Schauspielführer in zwei Bänden, Bd. 2)

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Saarbrücken
  • Erstsendung: 04.07.1955 | 1

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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