Originalhörspiel, Kurzhörspiel
Autor/Autorin:
Hans-Dieter Bove
Moby Schick
Ein parodistisches Kurzhörspiel
Regie: Nicht bekannt
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Nicht bekannt
Es wird (im Dialog mit obligater Erzählerstimme) von Jan und Heike erzählt, die ausziehen, Heikes Vater zu suchen, den sie auf hohem Meer wähnen. Sie geraten an Bord eines Freibeuterschiffs, werden von einem weißen Wal (daher Moby Schick, mit Melvilles großartigem Roman hat das Ganze sonst nichts mehr zu schaffen) verschlungen, bleiben, volksliedsingend, Hamlet zitierend, im Bauch des Ungetüms und werden erst ausgespien, als Jan, der Seemannsmaat beginnt, Rilke aufzusagen. Heringsfischer hieven sie im Netz an Bord, man wärmt sich in einem Lokal an der Reeperbahn auf und entdeckt dort den vermißten Vater, der bei Rum und Grog vor Anker gegangen war. (Aus einer zeitgenössischen Rezension)

Produktions- und Sendedaten
- Hessischer Rundfunk
- Erstsendung: 22.12.1955 | 22:20 Uhr | 40'00
In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar
Rezensionen (Auswahl)
- N. N.: Funk-Korrespondenz. Nr. 1. 04.01.1956. S. 12.