Originalhörspiel, Mundarthörspiel
Autor/Autorin:
Ernst W. Siedler
De welsche Eekboom
Niederdeutsches Hörspiel
Technische Realisierung: Werner Stemmer, Jutta Schmidt-Graf
Regieassistenz: Heinz Daubach
Regie: Hans Robert Helms
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Heinz Burmeister Tomhusen Ruth Bunkenburg Frau Wolfgang Schenck Dierk, beider Sohn Bernd Wiegmann Bürgermeister Carl Hinrichs Brooks, Wirt Hans Jürgen Ott Peter, Jungbauer Hajo Freitag Hinnerk, Jungbauer Yvette Minquet Jeanine Gardot
Die "französische Eiche", der "welsche Eekboom", wird zum Mittelpunkt einer dörflichen Auseinandersetzung. Eine Gemeinde möchte den immer stärker durch die engen Dorfstraßen fließenden Verkehr ableiten und eine Umgehungsstraße bauen. Das Ganze würde völlig unproblematisch über die Bühne gehen, wenn nicht der alte Tomhusen wäre, der - noch ganz im "erbfeindlichen Denken" befangen - die Freigabe des von ihm geforderten Landes verweigert, weil auf ihm der "welsche Eekboom" steht. Dass dieser Baum inzwischen so hohl geworden ist wie seine eigenen Gedanken, begreift Tomhusen nicht, und so muss es ihm vom eigenen Sohn, und zwar durch die Mithilfe einer charmanten Französin, auf so raffinierte Art klargemacht werden, dass er sich in seiner Verblendung am Ende selbst überspielt.

Produktions- und Sendedaten
- Radio Bremen
- Erstsendung: 22.02.1965 | 1 | 20:00 Uhr
In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar