Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Georg Wieghaus
Hier kommt keiner durch – Helmut Laakmann kämpft um das Stahlwerk Rheinhausen
Bearbeitung (Wort): Matthias Wegener
Regie: Frank-Erich Hübner
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Janina Sachau Barbara Susanne Tremper Sekretärin Hans-Gerd Kilbinger Direktor Wolfgang Rüter Krause Lutz Göhnermeier Radiosprecher
Vom Stahlwerk ist heute nichts mehr zu sehen. Wo früher die Öfen und die Konverter standen, wurden makellos sauber wirkende Hallen für Logistikunternehmen errichtet. Nur das Tor 1 steht noch, wo die Mahnwachen stattfanden. Mit 18 Jahren ist Helmut Laakmann das erste Mal durch dieses Tor gegangen, um "Kruppianer" zu werden. Er begann als "Gießer" und war am Ende "Betriebsleiter". Vermutlich hätte er es bis zum Stahlwerksdirektor gebracht, wenn Krupp nicht geschlossen hätte. Ende 1987 aber wurde das Werk zugemacht, und es begann einer der härtesten Arbeitskämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik. Helmut Laakmann spielte darin eine Hauptrolle, aber auch er konnte das Rad nicht zurückdrehen.
Weitere Informationen
Georg Wieghaus war Lehrer, Museumspädagoge und Verlagsleiter. Er lebt und arbeitet als freier Autor und Filmemacher in Köln. Für den WDR hat er zahlreiche Hörspiele geschrieben. Er und Claudia Johanne Leist erhielten für die Hörspielreihe "Nie wieder!" den "Deutschen Hörbuchpreis 2004".

Produktions- und Sendedaten
- Westdeutscher Rundfunk 2009
- Erstsendung: 10.05.2009 | WDR 5 | 43'03