Originalhörspiel, Kurzhörspiel

Autor/Autorin: Margarete Jehn

Jelka (19. Folge: Wühlarbeit)

Technische Realisierung: Udo Schuster

Regie: Ursula Langrock

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Ivana MilanJelka
    Arthur CardellJockel
    Liane HielscherHanna
    Wolfgang ForesterErich
    Wolfgang ReinschHerr Vogelsang
    Heidi VogelFrau Vogelsang
    Ullrich TescheJunger Mann
    Detlef WernerJunger Mann

In den Fischdieker Weiden ist von einem bekannte auswärtigen Künstler ein Morgen Land in einen "Klangacker" verwandelt worden. Mit ein paar Dutzend bereitliegender Spaten soll an bereits gespannten "Klangdrähten" entlang die Erde umgegraben werden. "Der der Natur entfremdete Mensch soll Schöpfer und gleichzeitig Teil eines Kunstwerkes sein, das aus der ungezwungenen Spiel-Partnerschaft mit der Natur entsteht." Das Ergebnis bezeichnet der auswärtige Künstler als "Tat-Ton-Tableau". Die Fernsehkameras laufen. Alles was Rang und Namen hat, stürzt sich auf die vorhandenen Spaten.  Frantek, Hannas ältester Sohn, ist unter den wenigen unwichtigen Leuten, die ein Spaten in die Hand genommen haben. Als er die Klangdrähte gerade tüchtig zum Bibbern gebracht hat, wird er aufgefordert, seinen Spaten für den Kultursenator herzugeben, der für das Fernsehen umgraben soll. Frantek weigert sich und gräbt seelenruhig weiter. Dabei artikuliert er deutlich, was er über dieses Happening denkt. Die Kunstjünger sind empört, die Reporter dagegen überglücklich. "Keine Sorge, das bring ich so, wie ich es in den Kasten gekriegt habe", versichert ein Fernseh-Berichterstatter. Als Hanna sich den Bericht über das Happening in Fischdiek im Fernsehen ansieht, ist alles ganz anders. So wie es in den Kasten hineingekommen ist, tönt es nicht heraus.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Südwestfunk 1977
  • Erstsendung: 08.05.1977 | 24'02

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