Originalhörspiel, Mundarthörspiel
Autor/Autorin:
Konrad Hansen
De Mann von güstern
Niederdeutsches Hörspiel
Technische Realisierung: Werner Stemmer, Lotte Koch
Regieassistenz: Hans Kemner
Regie: Walter Arthur Kreye
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Bernd Wiegmann Sinjen Ruth Bunkenburg Herta, seine Frau Jochen Schenck Albert, sein Sohn Ingrid Andersen Jenny, dessen Frau Karl-Heinz Kreienbaum LKW-Fahrer Hans-Rolf Radula Polizist Elsbeth Kwintmeyer Wirtin
Eine seltsame Geschichte: Da lässt sich ein älterer Mann per Anhalter in einen Ort bringen, den er zu kennen, aber kaum zu erkennen scheint. Ist er ein Landstreicher? Plant er ein Verbrechen? Oder ist er verwirrt? Darf man ihn überhaupt sich selbst überlassen?
Konrad Hansen schrieb dieses Stück 1970. Der Krieg war schon 25 Jahre vorbei, und dennoch ist es ein Nachkriegshörspiel. Hier kommt statt eines verlorenen Sohnes der verschollene Vater heim. Er hat seine Kriegserlebnisse noch immer nicht überwunden und sieht fassungslos, dass offenbar alle Anderen nach 1945 einfach zur Tagesordnung übergehen konnten.
Weitere Informationen
Konrad Hansen, geboren 1933 in Kiel, war bis 1980 Leiter des Heimatfunks von Radio Bremen, danach Intendant des Ohnsorg-Theaters und Direktor der Niederdeutschen Bühne der Stadt Flensburg. Seit 1994 lebte er als freier Schriftsteller in Großsolt bei Flensburg. Am 9. August 2012 starb er an seinem letzten Wohnort an der Kieler Förde.

Produktions- und Sendedaten
- Radio Bremen
- Erstsendung: 24.08.1970 | Radio Bremen Zwei | 41'26