Originalhörspiel

Autor/Autorin: Gernot Wolfgruber, Helmut Zenker

Mutter, Vater, Kind

Technische Realisierung: Roland Seiler

Regie: Bernd Lau

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Elisabeth AugustinChristl Bayer
    Michael GspandlRobert Hickl
    Margit GaraFrau Hickl
    Rudolf JustizHerr Hickl
    Bibiana ZellerFrau Bayer
    Jaromir BorekHerr Bayer
    Ernst KonarekHans
    Irene KuglerGerti

Das Hörspiel "Mutter, Vater, Kind" versucht das Scheitern zweier junger Leute darzustellen. Beide haben den Wertvorstellungen ihrer engeren Umgebung keine anderen, eigenen Zielvorstellungen entgegenzusetzen. Sie glauben, daß mit der Loslösung vom Elternhaus, durch die Flucht in die Ehe, sich auch ihr Leben ins Positive verändert. Es gelingt ihnen allerdings nicht, eine Ehe zu führen, die sich "wesentlich" von der ihrer Eltern unterscheidet, was sie vorher für selbstverständlich gehalten haben. Der junge Mann reagiert auf diese zwar neue, aber keineswegs bessere Situation erneut mit Flucht. Zuletzt bleibt es unsicher, ob die Fortführung der Ehe ein bescheidener Anfang ist oder nur die Perpetuierung einer miesen Situation. In "Mutter, Vater, Kind" geht es nicht um "Generationsprobleme", sondern um den falschen Glauben, daß es genügt, auf alle Zu- bzw. Umstände ausschließlich als Individuum zu reagieren.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Südwestfunk 1976
  • Erstsendung: 09.09.1976 | 70'13

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