Originalhörspiel, Mundarthörspiel
Autor/Autorin:
Fritz Drobe
Veel Wind in de Schüün
Niederdeutsches Hörspiel
Technische Realisierung: Werner Stemmer, Luise Venghaus
Regieassistenz: H. Henke, Wolfgang Streng
Regie: Hans Robert Helms
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Bernd Wiegmann Fiedel Sittig, Krämer Almut Sandstede Meta, seine Frau Renate Huckstedt Trudchen, seine Tochter Ursula Hinrichs Lena Hartje, Hausmädchen Willi Backenköhler Jan Klog, Bürgermeister Heinz Poppe Hannes Frers, junger Mann
Die Entlarvung von Moralaposteln, wie sie Arnold und Bach in ihrer "Spanischen Fliege" betreiben, läßt auch - oder gerade - heute die Autoren nicht ruhen. Sie suchen und finden Möglichkeiten, den vielzitierten Generationenkonflikt auf sexuellem oder - wie man früher g'schamig sagte - moralischem Gebiet zu demonstrieren. In diesem Spiel ist es ein sich treu-bieder gebendes Ehepaar, das seine Moralforderungen derart penetrant vertritt, daß schon aus Notwehr die junge Generation gezwungen ist, die beiden unter die Lupe zu nehmen und als das zu entlarven, was man heute gemeinhin als "voyeur" bezeichnet.

Produktions- und Sendedaten
- Radio Bremen
- Erstsendung: 12.07.1971 | 56'55