Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Hans Kyser
Prozeß Sokrates
Sendespiel in vier Akten
Regie: Max Bing
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Adolf Müller Sokrates Louis Rainer Gerbermeister Anytos, Ankläger Wolfgang Kersten Schriftsteller Melitos, Ankläger Willi Kleinoschegg Lehrer Lykon, Ankläger Martin Hellberg Der Reporter Franz Öhmig Der Vorsitzende
Ort der Handlung: Athen.
"Hier wird einer der interessantesten Sensationsprozesse der Antike als Gegenwartshandlung gezeigt. Ein Reporter übermittelt als Augenzeuge die Eindrücke während der öffentlichen, von politischen Leidenschaften durchströmten Verhandlung. Fünfhundert Geschworenenrichter sind versammelt. Die Anklage wird in zwei Plaidoyers von einem Gerbermeister und von einem Literaten, beide Vorkämpfer der bürgerlichen Reaktion, vertreten. Sokrates kommt dreimal zu Wort: Gegen die Klagepunkte der Gotteslästerung und Jugendverführung, über das Strafmaß und nach seiner Verurteilung beim Schlußwort." (N. N.: Der Deutsche Rundfunk, 8. Jg., Heft 17, 25.4.1930, S. 18)
Weitere Informationen
Die hier vermerkten Angaben stammen aus dem "Deutschen Rundfunk". In der Programmzeitschrift "Mirag" wird Max Bing für die Rolle des Reporters genannt.

Produktions- und Sendedaten
- MIRAG - Mitteldeutsche Rundfunk AG (Leipzig) 1930
- Erstsendung: 27.04.1930 | 15:00 Uhr | ca. 105'00
Livesendung ohne Aufzeichnung
Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift); Die Mirag (Programmzeitschrift); Die Sendung (Programmzeitschrift)
Rezensionen (Auswahl)
- Lynx: Die Sendung, 7. Jg., No. 19, 9.5.1930, S. 314