Originalhörspiel

Autor/Autorin: Hans Kyser

Wiederaufnahmeverfahren in Sachen Rembrandt

Hörspiel
Uraufführung

Regie: Alfred Braun

"Rembrandt, seinerzeit in Konkurs geraten, entmündigt und bürgerlich ehrlos geworden, steht nach 262 Jahren vor einem heutigen Schöffengericht. Er ist persönlich erschienen, um sich seines Bankrotts wegen zu verantworten; denn es ist von seinen letzten lebenden Verwandten ein Antrag bei der zuständigen Justizbehörde gestellt, ihn bürgerlich wieder zu rehabilitieren. Alle noch vorhandenen Akten und Urkunden liegen dem Gericht vor. Die Gläubigerforderungen werden von dem Nebenkläger vertreten, Sachverständige auf dem Gebiet des Spiritismus, der Psychoanalyse, des Kunsthandels und der Kunstgeschichte sind geladen. Die Lebenden vernehmen die Toten, unter ihnen die Amme seines Sohnes Titus und die Gefährtin seiner letzten zwanzig Lebensjahre, Hendrickje Stoffels. Die Gestalten seiner berühmtesten Bilder erscheinen schließlich, um vor einer höheren Gerechtigkeit Zeugnis für Rembrandt, den Maler und Menschen, abzulegen." (Der Deutsche Rundfunk, 9. Jg., 44. Heft, 30.10.1931, S. 66)

Weitere Informationen
Übertragung auch über die ORAG (Ostmarken Rundfunk A.G.) und die Schlesische Funkstunde A.G.

Hörspiel historisch (vor 1933) - © DRA/Hanni Forrer

Produktions- und Sendedaten

  • Funk-Stunde AG (Berlin) 1931
  • Erstsendung: 04.11.1931 | 20:30 Uhr

Livesendung ohne Aufzeichnung

Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift)

Rezensionen (Auswahl)

  • Pasche: Der Deutsche Rundfunk, 9. Jg., 46. Heft, 13.11.1931, S. 67.
  • Lynx: Die Sendung, 8. Jg., No. 46, 13.11.1931, S. 937.

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