Originalhörspiel

Autor/Autorin: Otto Rombach

Räuberhauptmann Cocosch

Eine Ballade für den Rundfunk

Komposition: Walter Goehr

Regie: Arthur Georg Richter

  • Weitere Mitwirkende

    Musik: Gustav Görlich

"Auf der Flucht vor seinen Verfolgern kommt Cocosch in ein Holzfällerlager in den Karpathen. Ohne sich zu erkennen zu geben, bringt er die Sprache auf sich selbst und gibt eine Schilderung seines Lebens. Als Haiduke hat er immer und überall gegen die Unterdrücker gekämpft, angefeuert von seiner tapferen Frau und unterstützt von seiner Bande. Als seine Frau erschossen wird, verläßt ihn der Mut. Er flieht. Er ist niedergeschlagen und wünscht zu sterben. Eine hohe Prämie ist auf ihn ausgesetzt. Aber niemand will sie verdienen. Er irrt gebrochen weiter. Ein Bauer, der in der Nähe wohnt, erschießt ihn tückisch aus dem Hinterhalt und verkündet es, als gerade die Gendarmen kommen, die nun um die Prämie feilschen. Mit der zweifelhaften Last - dem Kopf des Räubers in einem Sack - brechen der Bauer und die Gendarmen auf nach Bukarest, um die Prämie zu holen. Sie alle wissen nicht - nur die zurückbleibenden Holzfäller sprechen davon - daß sie eigentlich einen Vorkämpfer ihrer Freiheit zu Tode gebracht haben. Die Prämie überstrahlt alles." (N. N.: Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 1, 1.1.1932, S. 18)

Weitere Informationen
Übertragung auch über die SÜWRAG (Südwestdeutsche Rundfunk A.G.)

Hörspiel historisch (vor 1933) - © DRA/Hanni Forrer

Produktions- und Sendedaten

  • SÜRAG -Süddeutsche Rundfunk AG (Stuttgart) 1932
  • Erstsendung: 06.01.1932 | 21:30 Uhr

Livesendung ohne Aufzeichnung

Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift)

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