Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Erik-Ernst Schwabach
Eine kleine Melodie
Heiteres Funkspiel mit Musik
Komposition: Wilhelm Grosz
Regie: Fritz Walter Bischoff
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Robert Marlitz Marianne Rub Hans Priem Herbert Brunar Hellmut Hallendorf Therese Thießen Käte Nick-Jaenicke Cläre Rapmund Carl Brauner Mieze Will Ensemble: Breslauer Funkkapelle
Musikalische Leitung: Edmund Nick
Chor: Breslauer Funkchor
"Der amerikanische Milliardär Muttenchop hat einen Preis von hunderttausend Dollar ausgesetzt, die demjenigen Komponisten zufallen sollen, der aus einem von ihm vorgepfiffenen Motiv die berühmteste und schönste Melodie zu machen imstande sei. Drei junge Leute bewerben sich um den Preis und feiern den empfangenen Vorschuß in einem Lokal, wo jeder eine Frau kennenlernt, die ihn zum Komponieren anregt. Einen der drei, der die kleine Näherin Manon kennenlernt, gelingt es, ein reizendes Liedchen zu schaffen, das den Preis errungen hätte, wenn es nicht vor der Preisverteilung einen Siegeszug durch die ganze Welt angetreten hätte, so daß seinem Komponisten die Urheberschaft nicht mehr geglaubt wird, da das Kind seiner Muse bereits als Volkslied gilt. Trotzdem erhält er den Preis zwar nicht für sein Lied, aber für eine Oper, die er in der Zwischenzeit schuf." (N. N.: Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 17, 22.4.1932, S. 18)
Weitere Informationen
Übertragung auch über die Funk-Stunde A.G., Berlin, über die MIRAG (Mitteldeutsche Rundfunk A.G.), die WERAG (Westdeutsche Rundfunk A.G.)
und die ORAG (Ostmarken Rundfunk A.G.), die NORAG (Norddeutsche Rundfunk A.G.), und die Deutsche Welle GmbH ("Deutschlandsender") sowie die RAVAG

Produktions- und Sendedaten
- Schlesische Funkstunde AG (Breslau) 1932
- Erstsendung: 29.04.1932 | 20:15 Uhr
Livesendung ohne Aufzeichnung
Das Hörspiel ist im Katalog der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft nachgewiesen, also seinerzeit auf Tonträger aufgezeichnet worden (Länge: 73'39''). Dieser Tonträger ist jedoch nicht überliefert. Die unter dem Datum 26.05.1932 verzeichnete Inszenierung der Schlesischen Funkstunde ist hier keine Neuinszenierung, sondern eine Wiederholungsausstrahlung der Schallplattenaufzeichnung.
Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift); Schlesische Funkstunde (Programmzeitschrift)
Rezensionen (Auswahl)
- v. H.: Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 19, 6.5.1932, S. 59.