Originalhörspiel

Autor/Autorin: Auditor

Vormundschaftssache Gerd Junker

Hörspiel

Regie: Manfred Marlo

"Der kleine Gerd Junker, dessen Eltern geschieden sind, wird vertragsgemäß alle zwei Wochen auf einen Nachmittag von der Hausdame zu seiner Mutter geführt. Sein Vater schärft ihm ein, nichts von zu Huse zu erzählen, während Gerds Mutter den Kleinen stets ausfragt, was zu Hause alles geschieht. Sie findet auch die Erziehung, die der Vater dem Kinde angedeihen läßt, nicht angebracht. Durch die ewigen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Eltern weiß der Kleine bald nicht mehr, wem er es recht machen soll, leidet sehr unter den ständigen Verbesserungen und Ermahnungen. Frau Junker, als schuldig geschiedener Teil, versucht alle Mittel und Wege, um das Kind an sich zu reißen. Beim Vormundschaftsgericht sehen sich die beiden Parteien wieder. Als der fassungslos weinende Junge erklärt, er wisse gar nicht, wohin er gehöre, folgen die Eltern dem Rat des Richters und wollen nun versuchen, um des Kindes willen den aufreibenden Kampf gegeneinander aufzugeben." (N. N.: Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 26, 24.6.1932, S. 1)  

Weitere Informationen
Übertragung auch über die Funk-Stunde A.G., Berlin und die SÜRAG (Süddeutsche Rundfunk A.G.)

Hörspiel historisch (vor 1933) - © DRA/Hanni Forrer

Produktions- und Sendedaten

  • SÜWRAG - Südwestdeutscher Rundfunkdienst AG (Frankfurt am Main) 1932
  • Erstsendung: 27.06.1932 | 21:10 Uhr

Livesendung ohne Aufzeichnung

Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift)

Rezensionen (Auswahl)

  • N. N.: "Auditor-Uraufführung: 'Vormundschaftssache Gerd Junker'". in: (N. N.: Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 26, 24.6.1932, S. 14.
  • Pasche.: Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 28, 8.7.1932, S. 59.

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