Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Ernst Glaeser, Wolfgang Weyrauch
Anabasis
Komposition: Ernst Toch
Regie: Gerd Fricke
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Friedrich Ettel Paul Gerhardt Günther Hadank
"Dem Hörspiel liegt der bekannte Bericht des Xenophon zugrunde. Im Jahre 436 vor Christi Geburt befanden sich 10 000 griechische Soldaten, die sich von dem Bruder und Rivalen des persischen Königs hatten anwerben lassen, innerhalb Persiens in großer Not. Der persische König hatte seinen Bruder in der Schlacht beseitigt. Cyros war gefallen, der Krieg damit beendet. Die Griechen wollten in ihre Heimat zurück. Sie bezogen ein festes Lager und schickten ihre Führer zu den Abgesandten des Groß-Königs, damit sie mit ihnen über einen ehrenvollen und freien Abzug verhandeln sollten. Die Perser töteten diese Führer. Da erhob sich Xenophon, ein griechischer Schriftsteller, und riß durch seine Entschlossenheit und seine menschliche Größe das Heer aus der Lethargie. Hier beginnt die Anabasis, d. h. der Zug des Heeres nach der Küste, wo sich die ersten griechischen Provinzen befanden." (N. N.: Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 27, 1.7.1932, S. 18)
Weitere Informationen
Übertragung auch über die ORAG (Ostmarken Rundfunk A.G.), die WERAG (Westdeutsche Rundfunk A.G.) und die SÜWRAG (Südwestdeutsche Rundfunk A.G.)

Produktions- und Sendedaten
- Funk-Stunde AG (Berlin) 1932
- Erstsendung: 07.07.1932 | 20:45 Uhr
Livesendung ohne Aufzeichnung
Ein Ausschnitt des Hörspiels ist im Katalog der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft nachgewiesen, also seinerzeit auf Tonträger aufgezeichnet worden (Länge: 14'15''). Dieser Tonträger ist jedoch nicht überliefert.
Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift); Schallaufnahmen der deutschen Rundfunkgesellschaften im Jahre 1932 (RRG-Katalog)