Hörspielbearbeitung, Kinderhörspiel

Autor/Autorin: Lotte Betke

Libans Nacht

Vorlage: Libans Nacht (Märchen)

Regie: Waldemar Dannenhaus

Es wird dunkel und der Wind bläst. Aber ist da nicht auch eine Schalmei zu hören? Oder hört sie nur Alill, der Enkel von Großvater Mongan? Denn jeder, so weiß man seit altersher, kann diese Musik nicht hören. Aber Großvater kennt die überlieferte Geschichte dieser Melodie. Sie erzählt vom Hirten Ruad und seiner Liebe für die blinde Eilinn, von der Elbenfürstin Liban, die eine Nacht im Jahr mit ihren Elbenscharen durch die Felder der Menschen reitet, von der Wunderblume, die Ruad mit seiner Musik von der Fürstin erringt. Glück sollte sie ihm und seiner Geliebten bringen. Unglück hat sie ihm beschert, weil Menschen, die nur im Traume sehen, glauben, daß sie träumen, wenn sie plötzlich sehen können. Seit jenen Unglückstagen ist der junge Hirte Ruad und mit ihm seine lustigen Lieder verschwunden. Und nur manchmal, in Libans Nacht, vernimmt ein auserwählter Mensch die traurige Schalmei. (Pressetext aus der Programmbroschüre des Hessischen Rundfunks anläßlich einer Wiederholungsausstrahlung)

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Süddeutscher Rundfunk 1978
  • Erstsendung: 26.11.1978 | SDR3 | 33'47

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