Kinderhörspiel
Autor/Autorin:
Matthias Riehl
Johanna und der Kürbis
Regie: Waldemar Dannenhaus
Weil alte Leute nicht mehr und Kinder noch nicht das machen, was man so gemeinhin unter Arbeit versteht, werden sie oft nicht ernstgenommen. Ja einige meinen, man könne mit ihnen nach Gutdünken und gegen ihren Willen verfahren. Daß sogar die eigenen Verwandten so denken können, erfahren Opa Hansen und seine Enkelin Johanna, die in einem kleinen dänischen Ort leben.
Obwohl es sie traurig macht, kümmern sich die beiden so wenig wie eben möglich um solche Schikanen. am liebsten pflegen und beobachten sie die verschiedenen Pflanzen in Opas Gewächshaus. Kürbisse dürfen da natürlich nicht fehlen, weil die so prächtig wachsen. Und wie das so geht, eines Tages hört einer der Kürbisse gar nicht mehr auf zu wachsen und zu wachsen, bis er größer ist als man sich das von einem Kürbis vorstellen kann - und noch viel größer. Was aber fängt man mit so einem Riesenkürbis an? Opa Hansen hat, wie man das von Opas erwarten darf, eine großartige Idee. (Pressetext aus der Hörspielbroschüre des Hessischen Rundfunks anlässlich einer Wiederholungsausstrahlung)

Produktions- und Sendedaten
- Süddeutscher Rundfunk 1977
- Erstsendung: 23.01.1977 | SDR3 | 29'33