Hörspielbearbeitung
Autor/Autorin:
Hans Leip
Godeke Michels
Die Hansadeutschen
Hörspiel vom Untergang der Likedeeler anno 1401, nach den Berichten des Magisters Wikhold aus dem Roman "Godekes Knecht" von H. Leip
Vorlage: Godekes Knecht (Roman)
Regie: Hans Freundt
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Günther Bobrik Irma Stein Hans Marten Kurt Gerdes Walter Redlich Kurt Eggers-Kestner Max Zawislak Nicol Albrecht Georg Sellnitz Gertrude Berry Käte Hüter Else Zillmer Felix Glogau Helmuth G. Peters Ernst Schweinitz John Walther Willi Wichmann Musik: Gerhard Gregor
Orchester: Kleines Norag-Orchester
Musikalische Leitung: Fritz GartzChor: Norag-Chor
"Nach der Hinrichtung Störtebekers hat Godeke Michels die Führung der Vitalienbrüder übernommen. Das Hörspiel erweckt ihn zu neuem Leben und zeigt ihn im Gespräch mit seiner Geliebten Hilgesill, wobei die Erinnerungen beider so stark werden, daß sie sich zur Szene formen. Godeke entert ein Schiff der Hansa und sendet Magister Wikbold nach Hamburg, um Frieden mit dem Senat zu schließen. Doch der Magister lernt die Witfrau Hilgesill kennen, die er zur Frau nimmt. Er verläßt die Vitalier, um seiner Liebe zu leben, doch erwacht in ihm bald wieder das Piratenblut und führt ihn zu Godeke zurück. Von der Hansa wird die Streitmacht der Vitalier vernichtet. Doch das Schiff, auf dem sich der Magister und seine Frau befiden, entkommt, gerät jedoch in einen Wirbelsturm, dem Hilgesill zum Opfer fällt. Kampfesmüde kehren der Magister und seine Genossen nach Helgoland zurück, wo sie gefangengenommen und hingerichtet werden." (Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 41, 07.10.1932, S. 15)
Weitere Informationen
Übertragung auch über die Deutsche Welle GmbH ("Deutschlandsender")

Produktions- und Sendedaten
- NORAG - Nordische Rundfunk AG (Hamburg) 1932
- Erstsendung: 13.10.1932 | 21:10 Uhr
Livesendung ohne Aufzeichnung
Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift); Die Norag (Programmzeitschrift)
Rezensionen (Auswahl)
- K. Tgt.: Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 43, 21.10.1932, S. 59f.