Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Helge Krog
Die Kopie
Hörspiel
übersetzt aus dem Norwegischen
Übersetzung: Marie Franzos
Regie: Friedrich Reinicke
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Emil Stöhr Cläre Rapmund Robert Marlitz Hermann Gaupp
"Estelle ist zum Spiel geboren, und wenn sie zu denken anfängt, so spielt sie auch mit den Gedanken, sie dichtet, wenn man dies so bezeichnen darf, und alle Gedanken werden ihr dann zur Wirklichkeit. Deshalb will sie auch von ihrem Gatten Ludwig fort und hat einen Brief an Ferdinand geschrieben, worin sie diesem mitteilt, daß sie nach einer Aussprache mit dem Gatten mit Ferdinand auf und davon will. Nur mit Hilfe von Estelles klugem Vetter Max gelingt es, alles wieder einzulenken und die Frau von ihrem eingebildeten Liebeswahn zu heilen. Ludwig fühlt sich wieder beruhigt und findet eine plausible Auslegung für Estelles Scheidungsgedanken. Und doch - zwar bleibt das für's nächste unaufgedeckt - ist der zufriedene Ehemann nie betrogener gewesen als gerade jetzt, da Estelle sich gehörig in ihren Vetter Max verliebt hat." (Der Deutsche Rundfunk, 10. Jg., Heft 50, 09.12.1932, S. 19)
Weitere Informationen
Es konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob es sich um ein Originalhörspiel oder die Bearbeitung einer Vorlage gehandelt hat.

Produktions- und Sendedaten
- Schlesische Funkstunde AG (Breslau) 1932
- Erstsendung: 11.12.1932 | 19:00 Uhr
Livesendung ohne Aufzeichnung
Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift); Schlesische Funkstunde (Programmzeitschrift)