Hörspielbearbeitung, Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Rudolf Kinau
De Köhmköster
Hörspill in dree Törns
na de Geschichte "Söben Sieten Kronik" von R. Kinau
Vorlage: Söben Sieden Kronik (Erzählung)
Regie: Hans Böttcher
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rudolf Kinau Aline Bußmann Hermann Möller Carl Seemann
"Peter Schuldt, ein alter Tagelöhner, empfängt den Besuch des Pastors und bittet ihn, nach seinem verschollenen Sohn Hinnik nachzuforschen. Mit einem reizenden Mädchen verlobt, fand er seine Braut eines Tages als Leiche und geriet in den Verdacht der Täterschaft. Zwar konnte man ihm nichts nachweisen, doch der Argwohn seiner Kameraden lastete schwer auf dem bisher lebensfrischen Jungen und trieb ihn in die Ferne. Der Pfarrer begibt sich zum Küster, der seit dem Tode des Mädchens sich dem Trunke ergeben hat und daher den Spitznamen Köhmköster führt. Hier erfährt er die volle Wahrheit. Der Küster liebte das Mädchen und beging aus Eifersucht den Mord. Er verstand es, die Briefe und Geldsendungen Hinniks zu unterschlagen und den Vater im Ungewissen über das Schicksal seines Sohnes zu lassen. Der Seelsorger eilt zu dem Todkranken, doch dieser - zu schwach, die Wahrheit zu ertragen - stirbt, während der Küster mit eigener Hand sein Urteil vollzieht." (Der Deutsche Rundfunk, 11. Jg., Heft 1, 30.12.1932, S. 19)
Weitere Informationen
Es kann nicht geklärt werden, ob oder inwiefern es sich um eine freie Bearbeitung der literarischen Vorlage gehandelt hat.

Produktions- und Sendedaten
- NORAG - Nordische Rundfunk AG (Hamburg) 1933
- Erstsendung: 04.01.1933 | 21:10 Uhr
Livesendung ohne Aufzeichnung
Grundlage der Datenerhebung: Der Deutsche Rundfunk (Programmzeitschrift); Die Norag (Programmzeitschrift)