Sendespiel (Hörspielbearbeitung), Musikalisches Hörspiel
Autor/Autorin:
Gerhart Herrmann Mostar
Die drei Marien
Eine Passions-Singfabel
Hörspiel
Vorlage: Die drei Marien (Singfabel)
Regie: Julius Witte
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Hedwig Wangel Erzählerin Sonstige Mitwirkende Funktion Maria Berthold-Riemenschneider Die Stimme der Mutter Maria (Sopran) Dorothea Schroeder Die Stimme des Mädchens Maria (Mezzosopran) Klara Klix Die Stimme der Dirne Maria (Alt) Musikalische Leitung: Alfred Simon
Chor: Männerchor aus der Leipziger Oratorien-Vereinigung
Weitere Informationen
Laut der "Programmgeschichte des Hörfunks in der Weimarer Republik. Hrsg. von Joachim-Felix Leonhard. München 1997. S. 1162" gehörten die Singfabeln Mostars zu den "Prototypen rundfunkspezifischer Kunst", bei denen die "Eignung des Hörfunks zur Vermittlung von Musik" genutzt wurde. Rainer Strzolka nennt die Singfabel "wesentlich" "für die Entwicklung des Hörspiels, weil hier erstmals die Wirkung einer am Wort orientierten Darstellung konsequent umgesetzt wurde" (Rainer Strzolka: Abriss zur Geschichte des Hörspiels in der Weimarer Republik. Hannover 2004. S. 120). Karl Block hat nur vereinzelt die Singfabeln Mostars unter Hörspielen, aber auch Sendespielen aufgeführt. Hier sind sie bisher nur, in der Regel Block folgend, in einer Auswahl dokumentiert. Bis 1929 sollen 30 Singfabeln Mostars ausgestrahlt worden sein.

Produktions- und Sendedaten
- Schlesische Funkstunde AG (Breslau) 1927
- Erstsendung: 15.04.1927 | 20:15 Uhr
Livesendung ohne Aufzeichnung
Grundlage der Datenerhebung: Die Sendung (Programmzeitschrift)