ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Maurice Rostand

Der Mann, den sein Gewissen trieb


Vorlage: Der Mann, den ich getötet habe (Schauspiel, französisch)

Bearbeitung (Wort): Gisa von Gleis

Technische Realisierung: Walter Möcke


Regie: Hanns Korngiebel

Schauplatz des Hörspiels ist eine rheinische Kleinstadt nach dem 1. Weltkrieg. Ein junger Franzose, der während des Krieges einen deutschen Studenten erschossen hat, kann sich von der Erinnerung an die letzte Stunde dieses jungen Menschen nicht mehr losreißen. Immer noch sieht er das entsetzte, hilflose Gesicht, hört die letzten Atemzüge des Deutschen, den er als Feind behandeln mußte. Verzweiflung überkommt ihn. Er erkennt, wie sinnlos der Krieg ist und faßt den Entschluß, alles wieder gutzumachen. Er kennt die Adresse der Eltern des gefallenen deutschen Soldaten und sucht sie auf. Dort gibt es viele erschütternde Situationen, die den Wahnsinn des Völkermordes erkennen lassen (s. Kindlers Literaturlexikon).

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Ernst LegalProfessor Robert von Holderlin
Friedrich JoloffMarcel
Renée StobrawaLuise von Holderlin, seine Gattin
Monika BodeAngelika
Herbert HübnerFraulieb, Buchhändler
Robert ForschDer Abbé
Ada LübbenAuguste, Dienstmädchen bei Holderlin


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

RIAS Berlin 1948

Erstsendung: 26.03.1948 | 60'40


Darstellung: