Kinderhörspiel

Autor/Autorin: Thomas Rübenacker

Großmutters Märchen vom Hans und von der goldenen Kugel

Komposition: Matthias Thurow
Technische Realisierung: Karlheinz Stoll, Waltraud Gruber

Regie: Otto Düben

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Klaus-Peter GrapHans
    Hans Helmut DickowDer Vater
    Ursula von ReibnitzDie Mutter
    Peter CapellDer Zauberer, auch als Poliz
    Michael HabeckStanilaus Lorbeer, ein arbeitsloser Kammerdiener
    Irina WankaDas Rauhtierchen
    Walter KreyeTapf, der Bär
    Hermann LauseFriedhelm, der Rabe
    Vera ScherrDie Stimme der Kugel
    Bruni LöbelDie Großmutter
    Ashoka HomeierWolfi
    Anke ZillichWolfis Mutter

Viel spannender als "Tom und Jerry" im Fernsehen ist das Märchen, das uns heute Großmutter erzählt; das muß sogar Wolfi zugeben, wenn er ehrlich ist. Es ist ein Märchen, in dem uns viele Personen so vertraut erscheinen, als wären sie uns in anderen Märchen schon einmal begegnet. Da ist der gutmütige Hans, der für den schwarzen Zauberer die goldene Kugel vom dünnen Eis des Wintersees herbeiholen muß (denn der Zauberer selbst ist ja zu schwer dazu und würde einbrechen), da sind das kleine Rauhtierchen, der unglückselige Stanislaus Lorbeer und der Rabe mit dem gebrochenen Flügel .. Wenn nun der einstmals so große und mächtige Zauberer so klein zusammenschnurrt, daß man ihn einfach tottreten kann, wenn der Rabe ein Rabenmädchen zur Frau bekommt und Hans die Prinzessin, die einst ein Rauhtierchen war, dann könnte das Märchen getrost zu Ende sein - käme nicht Stanislaus Lorbeer verdrießlich aus ihm herausspaziert, mitten zu Großmutter ins Zimmer hinein, weil er eigentlich der einzige ist, der gar nichts rechtes gewonnen hat. Thomas Rübenacker, 1952 in Karlsruhe geboren, schlug sich nach dem Gymnasium in einer Reihe von Jobs durch, darunter als Kurorchester-Cellist, Sprachlehrer, Kellner, Reporter und Musikkritiker. Seit 1977 arbeitet er als Schriftsteller, Filmemacher und Opernregisseur. Der Süddeutsche Rundfunk stellte ihn 1979 mit der Hörspiel-Trilogie "Alice in Oxford" vor. Es folgten "Wallendas Tod. Ein Film zum Hören" (1980) und "Franzl", ein Hörspiel um Franz Schubert (1982), sowie ein erster Beitrag zur Kinderhörspielreihe des Süddeutschen Rundfunks "Herrn Andersens Nachtigall" (1981).

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Süddeutscher Rundfunk / Norddeutscher Rundfunk 1983
  • Erstsendung: 04.12.1983 | 57'05

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