ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Max Frisch

Rip van Winkle


Komposition: Mark Lothar


Regie: Walter Ohm

"Wir machen uns ein Bildnis von einem Menschen und lassen ihn nicht aus diesem Bildnis heraus. Wir wissen: So oder so ist er gewesen, und es mag in diesem Menschen geschehen, was will, wir dulden es nicht, daß er sich verwandle. "In diesen Worten ist das Leitmotiv des Hörspiels von Max Frisch angedeutet: Da ist ein Mensch, der sich von seinem früheren Dasein distanzieren möchte, aber es gelingt ihm nicht. Fugenlos arbeitet die Maschinerie, die ihn genau wieder einzuordnen bestrebt ist, wo er begonnen hat. Und mit welcher Beharrlichkeit auch jener Mann, der für sich selbst verschollen sein möchte, gegen die Indizien seines früheren Selbst ankämpft, die Akten sind stärker; die Maschinerie weist ihn auf seinen alten Platz zurück.

A
A

Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Peter LührDer Fremdling
Hans LeibeltDer Staatsanwalt
Hans Herrmann-SchaufußDer Verteidiger
Brigitte HorneyJulika
Bruno HübnerKnobel, Gefängniswärter
Ernst RotmundHerr Ferstel
Bum KrügerEin Herr Doktor
Sepp NiggEin Zöllner
Rudolf VogelEin Kommissar
Ingeborg HoffmannEine Sekretärin
Peter Timm SchaufußEin Ober
Walter HilbringEine Telefonstimme
Hans Joachim QuitschorraEin Zeitungsverkäufer
Ina PetersEine Dame
Leo BardischewskiEin Schaffner
Justin LauterbachAusrufer
Else WolzAusruferin
Heinz BeckLautsprecherstimme
Hilde ClassenSchreibfräulein
Fritz StrassnerGeorges
Wilmut Bergel-BorelEin Gast


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk / Radio Bremen / Südwestfunk 1953

Erstsendung: 16.06.1953 | 79'23


Darstellung: