ARD-Hörspieldatenbank

Hörspiel



Joy Markert

Malta. Das kleine Verschwinden


Technische Realisierung: Rudi Stückrath, Vera Ludwig

Regieassistenz: Annette Kurth


Regie: Werner Klein

Augustin, ein Fotograf, will nach Malta. Seine Freundin Johanna, die als Reporterin tätig ist, hält das zunächst für eine verrückte Idee; Malta, so sagt sie, hat keinen Sandstrand, nur Steine, und was es dort zu fotografieren gibt, ist längst auf unzähligen Postkarten zu sehen. Für Augustin verbindet sich Malta in der Fantasie jedoch mit dem versunkenen und seit uralter Zeit mit Mythen umwebten Atlantis. Augustin will das andere, das wirkliche Malta finden. Mit dabei ist noch ein zweiter Mann, ein Freund der beiden, der stürmisch um Johanna wirbt. Man durchstreift die Insel; Johanna sammelt Geräusche, die Stimmen der Menschen, der Glocken, Augustin beobachtet, fotografiert, notiert. Das Bild der Insel entsteht aus einer akustischen Montage und verdichtet sich zu einer Liebeserklärung an Malta, der immer die Liebesgeschichte einer Frau zwischen zwei Männern unterlegt ist, die erst zum Schluß eine überraschende Lösung erfährt. Joy Markert, in Württemberg geboren, lebt seit 1964 in Berlin. Seit 1976 sendeten verschiedene deutschsprachige Rundfunkanstalten mehrere Hörspiele, zum Teil in der Regie des Autors. 1985 wurde das Theaterstück "Erichs Tag" in Berlin uraufgeführt. Der WDR sendete zuletzt sein Hörspiel "Das Schneckenhaussyndrom und die Lust nach draußen".

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Matthias FuchsRenz
Sabine PostelLea
Wolf MartienzenHerwig
Ruth SchiefenbuschReisebüroangestellte


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk / Sender Freies Berlin 1988

Erstsendung: 04.12.1988 | 52'22


Darstellung: