ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Lew Tolstoi

Der lebende Leichnam


Vorlage: Der lebende Leichnam (Theaterstück, russisch)

Bearbeitung (Wort): Herbert Timm


Regie: Günter Siebert

Dem Drama liegt als Thema das unnötige Leiden zugrunde, das durch das Gesetz verursacht wird, wenn es offiziell in das Privatleben eingreift. Ein gebildeter Mann stellt fest, daß seine Ehe ein tragischer Fehlgriff ist und spiegelt Selbstmord vor, um seine Frau zu befreien, sodaß sie den ihr ergebenen Freund, der sie seit Jahren heimlich liebt, heiraten kann. Aber als sie endlich glücklich mit ihrem zweiten Gatten zusammenlebt (beide haben keine Ahnung davon, daß der Selbstmord nicht wirklich erfolgt ist), wird plötzlich entdeckt, daß der erste Gatte noch lebt, und sie werden wegen Bigamie angeklagt. Während der nun folgenden öffentlichen Untersuchung erfährt der wirkliche Gatte, daß die geringste Strafe, zu der seine Frau verurteilt werden könnte, die Anullierung ihrer zweiten Ehe wäre. Daraufhin nimmt er sich nun tatsächlich das Leben, damit ihr Glück nicht zerstört werde (s. Kindlers Literaturlexikon).

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Mitwirkende

Sprecher/Sprecherin
Rudolf Fernau
Ingeborg Kleiber
Doris Schade
Elisabeth Schröder-Sebald
Gert Westphal
Gertrud Burg
Werner Jantsch
Helene Tabery
Hermann Menschel


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Radio Bremen 1947

Erstsendung: 29.12.1947 | 89'30


Darstellung: