ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel


Jüdische Lebenswelten


Guido Koster

In Sicht nicht mehr als Erinnerung


Komposition: Klaus Buhlert

Technische Realisierung: Geert Puhlmann, Annett Gudra


Regie: Rainer Clute

Parallel zur Ausstellung "Jüdische Lebenswelten" im Berliner Gropiusbau sendete das RIAS-Hörspiel unter gleichem Titel von Januar bis April 1992 eine kleine Reihe zu diesem Thema. Den Auftakt bildete das Hörspiel "In Sicht nicht mehr als Erinnerung" von Guido Koster. Drei alte, jüdische Musiker in Emigration. Ihre Erkenntnis: Auf dieser Welt hat man zu leben. Es ist eine Plage. Die anderen Welten sind hinabgesunken. Ihre Häuser stehen nicht mehr, ihre Kleider können nicht mehr getragen, ihre Sprachen werden nicht mehr gesprochen und ihre Musik nicht mehr zum Erklingen gebracht werden. "Ein Jude darf niemals eine endgültige Antwort geben". Aber was soll er tun, wenn die anderen die endgültige Antwort über ihn bringen? Ein Hörspiel mit viel Witz und Ironie, Charme und Augenzwinkern - trotz des ernsten Themas.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Horst BollmannMandelstamm
George TaboriRoth
Gerry WolffHrubizka
Gunter SchoßBroder


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

RIAS Berlin 1991

Erstsendung: 15.01.1992 | 60'38


Darstellung: