ARD-Hörspieldatenbank


Hörspielbearbeitung, Monolog



Louis-Ferdinand Céline

Ich brülle bloß heraus, was ist oder Gespräche mit Professor Y

Ein Maskenspiel


Vorlage: Gespräche mit Professor Y (französisch)

Bearbeitung (Wort): Heinz von Cramer

Komposition: Jürgen Karg

Technische Realisierung: Werner Klein, Gisela Jahr

Regieassistenz: Alexander Schuhmacher


Regie: Heinz von Cramer

Louis-Ferdinand Céline hat sein Roman "Die Reise ans Ende der Nacht" berühmt gemacht, seine antisemitischen Pamphlete haben ihn berüchtigt gemacht. Als Kollaborateur ging er nach dem Krieg nach Dänemark, wo er sechs Jahre blieb, davon ein Jahr im Gefängnis. Die Anklage lautete: Landesverrat. Im Juli 1951 kehrte Céline nach Frankreich zurück. Ab Juni 1954 erscheinen seine "Gespräche mit Professor Y" in der 'Novelle Revue Francaise'. "Die Emotionen in der geschriebenen Sprache!... die geschriebene Sprache war auf dem Trockenen, ich war's, der ihr die Emotion wiedergegeben hat!" So machte Cèline für sich Reklame. Heinz von Cramer hat 'diesen verdammten Kerl' und seine Bücher wiederentdeckt "mit all seiner Wut, Schamlosigkeit und Selbstironie, weil er wirklich eine Möglichkeit gefunden hat, unsere Zeit einfach so widerlich, wie sie ist, herauszukotzen... allen feinsinnigen Literaten zum Trotz!". Céline in allen fünf Masken spielt Horst Frank.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Horst FrankSprecher


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Saarländischer Rundfunk 1991

Erstsendung: 05.02.1992 | 100'12


Darstellung: