ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Georg Büchner

Leonce und Lena


Vorlage: Leonce und Lena (Schauspiel)

Bearbeitung (Wort): Hans Kettler

Komposition: Winfried Zillig


Regie: Karlheinz Schilling

Angeödet vom höfischen Leben, das ihm keine sinnvolle Betätigung bietet, beschließt Leonce, mit seinem Freund Valerio, einem Müßiggänger, nach Italien zu gehen. Dort treffen sie die ihnen bekannte Prinzessin Lena, die mit ihrer Gouvernante wegen ihrer bevorstehenden Hochzeit geflohen ist. Leonce verliebt sich in Lena und möchte im Augenblick des höchsten Glücks Selbstmord begehen. Valerio hält ihn von dieser Leutnantsromantik zurück, und Leonce beschließt, Lena zu heiraten. Als sie am Hof König Peters eintreffen, sind die Hochzeitsvorbereitungen in vollem Gange. Gerührt über die glückliche Wendung, dankt König Peter zugunsten Leonces ab. Valerio wird Staatsminister und beschließt, jede Art von Arbeit unter Strafe zu stellen. Das neue Königreich soll ein paradiesisches Königreich werden, in dem es keine Kalender und keine Winter geben wird. (Nach Knaurs Großem Schauspielführer)

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Erich PontoKönig Peter
Gerd MartienzenPrinz Leonce
Martha MarboPrinzessin Lena
Martin HeldValerio
Edith HeerdegenGouvernante


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk 1950

Erstsendung: 05.02.1952 | 74'55


Darstellung: