ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Franz A. Hoyer

Simon oder Der Mann, der in die Stadt kam



Regie: Irmfried Wilimzig

Die Titelfigur dieses Stückes ist jener Simon von Cyrene, der zufällig am Wege stand, als Christus sein Kreuz nach Golgatha trug. Er wurde von römischen Soldaten aus der Menge herausgegriffen und mußte das Kreuz Christi tragen. Er ahnte nicht, daß dieses Erlebnis sein Leben von Grund auf ändern würde. Der Bauer Simon, der noch am Morgen aus seiner alltäglichen Umgebung aufgebrochen war, kehrt aus der Stadt verwandelt zu den Seinen zurück. Kann es den Menschen von heute nicht auch so ergehen, daß uns ein Erlebnis eines Tages im Tiefsten aufrüttelt? Insofern ist die Geschichte des Mannes Simon, der in die Stadt kam, stets gegenwärtig. Sie kann immer und überall geschehen. Sie soll uns zu jener Nachdenklichkeit führen, die in uns die Bereitschaft zu Erlebnissen so verwandelnder Art aufschließt.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Egon ZehlenSimon, der Mann
Maria FauserSeine Frau
Heribert WeberRufus, deren Sohn
Wolfgang Schön-SienerAlexander, deren Sohn
Ernst-Fritz FürbringerErzähler


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Hessischer Rundfunk 1952

Erstsendung: 10.04.1952 | 43'35


Darstellung: