ARD-Hörspieldatenbank


Originalhörspiel, Kriminalhörspiel



Jürgen Ebertowski, Joy Markert

Esbeck und Mondrian


Technische Realisierung: Detlef Bäcker, Katrin Hoffmeister

Regieassistenz: Stephanie Laube


Regie: Peter Groeger

Meldungen über Diebstähle von weltberühmten (und deshalb unverkäuflichen) Bildern stehen fast täglich in den Zeitungen. Immerhin gibt es dann noch die Hoffnung, daß die gestohlenen Kunstwerke wieder aufgespürt werden. Ist ein Bild aber in Flammen aufgegangen, dann gilt es als unwiderbringlich verloren. So rechnet auch der Direktor einer japanischen Geldwaschfirma, der vernarrt ist in die Gemälde des holländischen Malers Piet Mondrian. Nach dem auf einer Ausstellung verbrannten Bild "Wald bei Oele" wird niemand mehr suchen, mutmaßt er. Aber dem in Japan lebenden holländischen Übersetzer Esbeck fallen Ungereimtheiten in Zusammenhang mit dem angeblichen Brandanschlag auf. Da gibt es einen Maler, der am laufenden Band Mondrians "Wald bei Oele" kopiert, und da gab es auch einen Mord an einem Übersetzerkollegen, der eben für diese japanische Firma arbeitete.

Jürgen Ebertowski, geboren 1949 in Berlin. Studierte Japanologie und Sinologie, arbeitete sechs Jahre als Deutschlehrer am Goethe-Institut in Tokio. Jetzt Leiter einer Aikidoschule in Berlin. Romanveröffentlichungen: "Esbeck und Mondrian", "Maltagold" (beide 1994). Joy Markert, geboren 1942 in Tuttlingen, lebt seit 1964 in Berlin. 1969 kündigte er das Beamtenverhältnis und lernte bei verschiedenen Regisseuren das Filmhandwerk. Er ist freier Schriftsteller, schreibt Prosa, Theaterstücke, Drehbücher, vor allem aber Hörspiele, zuletzt: "Das Schneckenhaussyndrom und die Lust nach draußen" (1987), "Malta - Das kleine Verschwinden" (1988); "Kleisther" (1991).

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Dieter KlebschEsbeck
Christoph EngelShibata
Horst BollmannIshii
Hans TeuscherDirektor Fujita
Volkmar KleinertTanaka
Friederike AustVera
Thomas Kästnerde Brook
Catherine StoyanFräulein Sugai
Franz ViehmannMüller


 


Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Sender Freies Berlin 1994

Erstsendung: 29.01.1995 | 45'30


Darstellung: