ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung


Dramen der Weltliteratur


August Strindberg

Nach Damaskus

Eine dramatische Dichtung


Vorlage: Nach Damaskus (Schauspiel, schwedisch)

Übersetzung: Emil Schering

Bearbeitung (Wort): Max Gundermann


Regie: Walter Knaus

Ein zum Außenseiter gewordener Schriftsteller begegnet einer Dame, mit der er fortan verbunden sein wird. Er veranlasst sie, sich von ihrem Gatten, einem Arzt, zu trennen. Der Autor empfindet, dass negative Mächte sein Leben bestimmen, finanzielle Not lässt ihn aufs Land ziehen zu den Eltern der Dame. Nach einem Bergunfall verfällt er in Fieberphantasien und erfährt dabei eine innere Wandlung - sein Damaskus-Erlebnis. Er sieht nun auch das Positive in seiner Umgebung. Er versucht sich als Goldmacher und steht schließlich mit dem Eintritt in ein Kloster am Beginn eines Lebens in Demut. Er akzeptiert innere Widersprüche der Menschen und bekennt sich zu einem Glauben, der an keine Konfession gebunden ist. Sein altes Ich stirbt; symbolisch legt er sich in einen Sarg, um ein Jahr lang zu schweigen.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Walter Andreas SchwarzDer Unbekannte
Edith HeerdegenDame
Benno SterzenbachDer Bettler
Johannes HönigWirt
Heinz SchimmelpfennigArzt
Wolfgang SchirlitzDer Irre
Fränze RoloffMutter
Kurt LieckKonfessor
Helga PanzerSchwester Pia
Lilo BarthDirne
Jürgen GoslarVersucher
Kurt EbbinghausPrior
Gert WestphalSprecher
Hans Simshäuser
Joachim Ernst
Günter Guben


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Süddeutscher Rundfunk

Erstsendung: 30.09.1959 | 89'35


Darstellung: