ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Nikos Kazantzakis

Griechische Passion


Vorlage: Griechische Passion (Roman, griechisch)

Übersetzung: N. N.

Bearbeitung (Wort): Hellmut Kleffel


Regie: Günter Siebert

Die Fabel des Buches stützt sich auf einen alten Brauch - vielleicht das Relikt eines mittelalterlichen Mysterienspiels: Alle sieben Jahre werden einige Bauern dazu auserwählt, in der Karwoche die Passion Christi aufzuführen. Die Wahl erfolgt durch den Popen und die Dorfältesten am vorausgehenden Osterfest; so bleibt den Darstellern ein Jahr Zeit zur äußeren und inneren Vorbereitung auf die ihnen zugedachten Rollen. In diese Zeit der Vorbereitung fallen die Ereignisse des Romans, den der Autor in dem kleinasiatischen Griechendorf Likovrisi spielen läßt. Der arme Hirte Manoliòs (Christus), seine drei bäuerlichen Freunde (Petrus, Jakobus und Johannes), die Hure Katerina (Magdalena) und Panagiotaros (Judas) sind die Hauptpersonen, die dazu ausersehen sind, die Leidensgeschichte Christi darzustellen. Im weiteren Sinn aber ist das ganze Dorf an dem Passionsgeschehen beteiligt. Die Helden identifizieren sich mit ihren Rollen so sehr, daß eine Wiederholung des biblischen Geschehens in dem kleinen anatolischen Dorf unausweichlich ist: Manoliòs wird in der Kirche erstochen. (Nach Kindlers Neuem Literaturlexikon )

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Werner BruhnsManoliòs
Ernst RottluffGrigoris
Paul HennFotis
Wolfgang EngelsAga
Ursula VolkmarKatharina
Else HackenbergLenio
Kurt StrehlenFourtounas
Hannes KrügerNikolis
Walter JokischKonstantis
Herbert SebaldPatriarcheas
Josef KandnerLadas
Otto OsthoffPanagiotaros
Rolf SchüttMichelis
Herbert SteinmetzGiannakos
Franz SchafheitlinChronist


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Radio Bremen 1952

Erstsendung: 03.06.1952 | 41'45


Darstellung: