Hörspielbearbeitung, Science Fiction-Hörspiel

Autor/Autorin: Dino Buzzati

Das große Ebenbild

Vorlage: Das große Ebenbild (Il grande Ritratto) (Roman, italienisch)
Bearbeitung (Wort): Heinz von Cramer
Regieassistenz: Jutta Zech

Regie: Heinz von Cramer

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Hans Christian BlechProf. Ismani
    Solveig ThomasElisa, seine Frau
    Eduard MarksProf. Endriade
    Joachim TeegeIngenieur Leclerc
    Ella BüchiOlga, seine Frau
    Josef DahmenManunta, technischer Leiter
    Balduin BaasHauptmann Vestro
    Eric SchildkrautDer Unteroffizier
    Hans IrleDer Gefreite
    Ralf BregazziEin Chauffeur
    Richard LauffenEin Sprecher

Eine Gruppe von Wissenschaftlern will eine Maschine entwickeln, die nicht nur Intelligenz, sondern auch Gefühle und die Freiheit zur eigenen Entscheidung besitzt. Niemand verfügt über die Kontrolle, was in diesem künstlichen Gehirn vor sich geht. Von den Folgen des Experiments handelt das kafkaeske Hörspiel.

Professor Ismani trifft mit seiner Frau in einem sorgsam abgesperrten Forschungsgebiet ein. Er soll an einem geheimen Unternehmen mitarbeiten, das Professor Enriade leitet und dessen Gegenstand die Konstruktion einer in allen Funktionen dem Menschen entsprechende Maschine ist. Um sein Werk zu vervollkommnen, hat Enriade der rieseigen Anlage, die ein ganzes Felstal ausfüllt, sogar eine Seele gegeben - die Seele seiner verstorbenen Frau Laura. Niemand außer Enriade weiß davon; Ismanis Frau Elisa, die Laura gekannt hat, ist die einzige, der er es erzählt. Er sagt ihr auch, daß er Laura sehr geliebt hat, obwohl sie ihn betrog; mit Absicht habe er der Maschine die Seele eines launischen und wankelmütigen Menschen und nicht die eines edlen gegeben. - Eines Tages fordert die Maschine, die auch sprechen kann, Elisa auf, durch die zahlreichen Gänge und Türen ihr Innerstes zu betreten. Zögernd folgt Elisa. Als sie am Ziel ist, erklärt ihr die Maschine, sie leide entsetzlich, weil sie das Wesen, nicht aber den Körper einer Frau besitze, und wolle durch einen Mord an ihr Enriade zwingen, sie zu zerstören. Zum Glück kommt Enriade im letzten Augenblick zu Hilfe. Er zerschlägt das Herz der Maschine, so daß wirklich nur noch Maschinelles übrig bleibt. 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Norddeutscher Rundfunk 1962
  • Erstsendung: 02.12.1962 | NDR 3 | 78'27

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