ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Peter Hirche

Nähe des Todes


Komposition: Johannes Aschenbrenner

Technische Realisierung: Wilhelm Hagelberg, Edda Blosze, Lilo Breitkreuz

Regieassistenz: Willy Lamster


Regie: Fritz Schröder-Jahn

Die Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg bilden den Hintergrund, vor dem die kleine Welt eines privaten Waisenhauses in Schlesien gezeichnet wird. Schwester Gertrud, die mütterliche Leiterin, versucht so lange wie möglich, ihr Heim vor staatlichem Zugriff zu bewahren. Aus seiner Zurückgezogenheit hat sie auch Dr. Theissmann gelockt, der 1933 aus dem Schuldienst entlassen und in ein KZ gesperrt worden war. Haake, Gernot (genannt 'Jeannot'), Günter, Emminger, der sich 'Aleizig' nennt, und Hilde sind die fünf Waisenkinder, in deren Namen die Analogie dieser Geschichte zur Nibelungensage deutlich wird. In ihren Kreis dringt eines Tages Blödel, ein Besuch aus den 'Sudeten', als Fremder ein. Die Zeit der Unruhe beginnt; bald darauf bricht der Krieg aus, der sie alle verschlingt: Schwester Gertrud, Dr. Theissmann und die inzwischen herangewachsenen Kinder. Nur Emminger überlebt und wird zum Chronisten ihrer Geschichte. (Pressetext des SDR)

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Ludwig CremerDer Erzähler
Gisela von CollandeSchwester Gertrud
Hans PaetschDr. Theissmann
Claus-Dieter WilkeGünter
Hans Joachim RathmannHaake
Hildegard SchmahlHilde
Christian MachaletGernot, genannt "Jeannot"
Gerd BaltusEmminger alias "Aleizig"
Hans ClarinBlödel


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Norddeutscher Rundfunk 1958

Erstsendung: 02.10.1958 | 104'15


Darstellung: