ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung



Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Onkelchens Traum


Vorlage: Onkelchens Traum (Erzählung, russisch)

Übersetzung: N. N.

Bearbeitung (Wort): Hellmut von Cube

Komposition: Tibor Inczedy, Michail Ignatieff

Technische Realisierung: Heidi Lenz, Hagemann, Heß


Regie: Walter Ohm

Nach einem leichten Unfall unterbricht der greise Fürst K. die Reise auf sein Gut und macht in der Stadt Mordasov halt. Seine Gastgeberin faßt sofort den Plan, den reichen Narren mit ihrer schönen Tochter Zina (Sinaide) zu verheiraten. Es gelingt ihr, dem ahnungslosen Fürsten einen Heiratsantrag abzulisten. Ein Verehrer Zinas (Sinaides) aber belauscht Mutter und Tochter und macht ihre Absichten zunichte, indem er dem Bräutigam einredet, er habe den Heiratsantrag nicht in Wirklichkeit, sondern in einem "reizenden Traum" gemacht. Die Schlußkatastrophe spielt sich vor dem Chor triumphierender Provinzdamen ab: Der Fürst flieht und stirbt in einem Gasthof, Mutter und Tochter verlieren ihren guten Ruf. (Aus Kindlers Neuem Literaturlexikon)

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Hermine KörnerMaria Alexandrowna
Maria BeckerSinaide, ihre Tochter
Erich PontoDer Fürst
Fritz StraßnerPawel Timowitsch
Edith HeerdegenNastassja Iwanowa
Hilli WildenhainAnna Nikolaijewna
Ingeborg HoffmannSofia Petrowna
Walter HilbringGrischka, Diener
Ernst SchlottSprecher

Musik: Michail Ignatieff (Balalaika)

 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1955

Erstsendung: 08.11.1955 | 88'55


REZENSIONEN

  • N. N.: Abendzeitung. 09.11.1955.

Darstellung: