ARD-Hörspieldatenbank

Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel


Der Komödienstadel


Max Neal, Max Ferner, Olf Fischer

Der Komödienstadel


- Max Neal: Die Hosenknöpf' - Max Neal, Max Ferner: Glück im Starenhaus - Olf Fischer: Der Zigeunersimmerl


Vorlage: Die Hosenknöpf' (Theaterstück), Vorlagentitel nicht bekannt, Der Zigeunersimmerl (Theaterstück)

Bearbeitung (Wort): Oskar Weber, Walter Netzsch

Komposition: Raimund Rosenberger

Technische Realisierung: Josef Schrägle, Hellwig


Regie: Olf Fischer

Die Hosenknöpf': Bürgermeister Doppelwieser hat - wie alle Männer im Dorf - ein Aug auf die schöne Kati, neue Kellnerin im "Griesbräu", geworfen. Josefa, Doppelwiesers Weib, probiert ein Wundermittel, um ihn von seiner Liebelei zu heilen: Sie schneidet die Knöpf' von seiner Lederhosn und versteckt sie. Da kommt die Nachricht, daß der König auf dem Weg zur Jagd Station im Dorf machen wird. Der Bürgermeister braucht dringend seine Lederhosn ... mit Knöpf' ... Der Zigeunersimmerl: Im Jahre 1920, irgendwo in Bayern. Der Postwirt Vinzenz Raab, ein Choleriker und Hypochonder, ist mit sich und der Welt unzufrieden. Weil er sich über alles und jeden ärgert, hat er stets Baldrian bei sich. Am meisten ärgert er sich aber über seinen älteren Schwager, den er laut Testament seiner verstorbenen Frau bei sich aufnehmen mußte - Logis frei. Schwager Simmerl dagegen nimmt sein Schicksal gelassen hin, denn wer nichts hat, ist auch mit wenigem zufrieden. Nicht zufrieden ist allerdings Resi, die Tochter des Postwirts. Sie liebt Simmerls Sohn Toni, doch ihr Vater ist gegen die Beziehung. Die Schikanen ihres Vaters, denen Simmerl ständig ausgesetzt ist, sucht Resi immer ins Positive zu verwandeln. Da hat der Bürgermeister eine ausgefallene Idee, wie man seinem alten Schulspezi Simmerl helfen und gleichzeitig den Wirt reinlegen könnte. Er macht aus einer heilkundigen Kräuterfrau eine Zigeunerin, die überzeugend aus der Hand liest. Diese prophezeit, daß der Wirt ein Jahr nach dem Tod seines Schwagers stirbt. Von Angst gepeinigt, versucht der Wirt nun alles, damit der Simmerl ein möglichst langes Leben bei bester Gesundheit hat. Alles wendet sich zum Guten für den armen Simmerl. Er bekommt notariell das schönste Leben zugesagt und damit er sich ja nicht aufregt, willigt der Wirt auch ein, daß seine Resi und der Toni ein Paar werden. Nun wäre alles in schönster Ordnung. Doch da wittert der entnervte Wirt den Betrug ... (Pressetext zur TV-Fassung www.br-online.de)

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Michl LangLeonhard Doppelwieser
Liesl KarlstadtJosefa, seine Frau
Ludwig Schmid-WildyVinzenz, sein Vater
Karl BaierlStorz, Glaser
Irene KohlNanni
Veronika FitzAfra, Magd
Justin LauterbachXaver, Knecht
Thea AichbichlerKathi, Kellnerin
Paul MahrKalkmoser
Michl LangVinzenz Rab
Ruth KappelsbergerResi, seine Tochter
Heinrich HauserSimon Hausinger
Hans Reinhard MüllerToni, dessen Sohn
Fritz StrassnerBürgermeister
Franziska LiebingZigeunerin
Ernst SchönlePostbräuhansl
Viktor GehringPfarrer
Renate Laasch
Hans LöscherSprecher der Zwischenansagen

Ensemble: Blaskapelle Otto Ebner


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Bayerischer Rundfunk 1955

Erstsendung: 10.12.1955 | 115'15


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