ARD-Hörspieldatenbank

Hörspiel



Paul Schallück

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit



Regie: Heinz Wilhelm Schwarz

Diesem Hörspiel liegt ein Fall zugrunde, der vor einem Kölner Gericht verhandelt worden ist. Das Gericht versucht im Rahmen einer Verhandlung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt wird, die Vorgeschichte des Mordes zu klären, welchen ein Mädchen an seinem Vater begangen hat: Die unvorstellbare, aber wie verschiedene ähnliche Fälle aus jüngerer Zeit zeigen, keineswegs ungewöhnliche Geschichte eines Menschen, der wehrlos dem Missbrauch unangezweifelter Autorität ausgeliefert war. Der Fall wird zum Symptom für die tiefe Fragwürdigkeit einer fast hirarchisch geordneten Gesellschaft, in der soziale Rollen und damit Rechte und Pflichten ein für allemal zugeteilt werden, ohne dass nach ihrem Sinn und nach ihrer humanen Berechtigung gefragt würde.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Eva GargGoltz, Renate
Werner RundshagenVerteidiger
Hans QuestStaatsanwalt
Irmgard FörstVorsitzende
Gerd BaltusWand, Peter
Reta RenaGeschworene
Lothar OstermannGeschworener
Hans Karl FriedrichSachverständiger


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Westdeutscher Rundfunk 1971

Erstsendung: 23.10.1971 | 49'30


Darstellung: