ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Hedwig Rohde

Ohne erkennbare Gründe


Technische Realisierung: Bazin, Schwenke


Regie: Jörg Jannings

Das Hörspiel der Berliner Autorin geht auf eine Statistik des Landeskriminalamts zurück, die besagt, daß in Berlin jährlich etwa 3500 Menschen als vermißt gemeldet werden. Nicht alle dieser Fälle können aufgeklärt werden.

Hedwig Rohde hat sich mit diesem Problem beschäftigt und führt einen solchen Fall vor, der nicht authentisch, aber ohne weiteres denkbar ist - wenngleich die Motive nicht leicht zu entschlüsseln sind.

Bei Marina, einem jungen Mädchen, das plötzlich verschwunden ist, geht es um ein kaum greifbares Versagen der Umwelt, in der sie aufgewachsen ist und gelebt hat. Äußerlich zumindest ist alles in Ordnung. Weder das Milieu noch besonders schwere persönliche Erfahrungen können den Verzweiflungsschritt Marinas erklären. - Es zeigt sich, daß Ordnung und Sicherheit der Existenz allein nicht genügen, um einem jungen Menschen Schutz und innere Sicherheit zu geben.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Walter SedlmayrGeorg Anlechner, Maler
Dagmar von ThomasVera Rahl, Joutrnalistin
Edwin NoëlKai Grote, Kunststudent
Lutz MackensyGerd, sein Freund
Ernst SattlerProf. Mautner
Karl HellmerPolizeibeamter
Reinhold BerntEddie, Kneipenwirt
Peter SchiffKalle, Stammgast
Reinhard KolldehoffFernfahrer
Guiseppe ApreaItalienischer Kellner
Wolfgang AmerbacherZeuge
Liesl TirschBäuerin
Christa LorenzMarina
Hans KwietBeamter
Wolfgang ConradiStimme


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

RIAS Berlin 1969

Erstsendung: 02.06.1969 | 68'05


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