ARD-Hörspieldatenbank

Originalhörspiel



Kurt Kreiler

Rache für Lorca


Komposition: Rainer Rohloff

Dramaturgie: Gabriele Bigott

Technische Realisierung: Peter Avar, Katrin Witt

Regieassistenz: Britta Müller


Regie: Gabriele Bigott

Paris 1986. - Die 89-jährige Zilla und der 93-jährige Pegu treffen sich, nachdem sie sich viele Jahre nicht mehr gesehen haben. Pegu hat ein Bandgerät mitgebracht, um das Gespräch zu dokumentieren. Denn sie wollen von der Colonie d'al Mar reden, einer anarchistischen Landkommune und Zufluchtstätte für ehemalige Spanienkämpfer, deren Mitbegründer sie in den Fünfziger Jahren waren und deren letzte Überlebende sie jetzt sind. Aber der geplante sachliche Bericht fällt den beiden eigensinnigen und noch höchst lebendigen Alten schwer, und das nicht nur, weil ihre Sicht auf die Ereignisse oft unterschiedlich ist. Sie haben auch eine gescheiterte Liebesbeziehung aufzuarbeiten. Zehn Jahre nach Pegus Tod darf die Aufnahme veröffentlicht werden, erfahren wir im Vorspruch zu diesem Hörspiel, das seine fiktiven Figuren reales Geschehen des vergangenen Jahrhunderts durchspielen lässt.

Kurt Kreiler, geboren 1950, lebt als freier Autor und Dramaturg in München. Er arbeitet für Theater und Radio sowie als Herausgeber, z.B. von Erich Mühsam und Otto Gross. Er ist Verfasser folgender Hörspiele: "Am Ende der Neugier", 1 985; "Staaken", 1990; "Steelopolis", 1991; "Wenn der große Sturm kommt", 1993; "3 Quarks für Master Murks/Eine Nachtwache mit Joyce", 1996; "Nono Zickzackkind nach David Grossmann", 2001.

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Mitwirkende

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Carmen-Maja AntoniZilla
Ekkehard SchallPegu


 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel


PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN

Sender Freies Berlin / Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg 2002

Erstsendung: 05.04.2002 | 52'50


AUSZEICHNUNGEN

  • Slabbesz- Fachjurypreis des Niederösterreichischen Schriftstellerverbandes 2002


REZENSIONEN

  • Gabriele Bigott: In: RADIOkultur. Nr. 4. 04.2002. S. 6.

Darstellung: